Historie

Schloss Pfünz

Das historische Herz des heutigen Jugendtagungshauses der Diözese Eichstätt bildet das Schloß. Bereits 1475 kaufte es Fürstbischof Wilhelm von Reichenau "pro recreatione" - zur Erholung. Nur 7 km von Eichstätt entfernt, im malerischen Altmühltal gelegen, war Pfünz, das heute zur Gemeinde Walting gehört, der ideale Erholungsort. Sein barockes Aussehen, wie wir es heute bewundern können, erhielt das Schloß 1710 unter dem Fürstbischof Johann Anton Knebel von Katzenellenbogen.

Schloss Pfünz

Nach der Säkularisation nannten es verschiedene Eigentümer ihr Zuhause. Unter ihnen findet sich auch der Entdecker und Ausgräber des Römerkastells in Pfünz, Dr. Friedrich Winkelmann.

1955 erwarb die Diözese Eichstätt das Anwesen, um darin ein "Haus für die Jugend" zu errichten. Zusammen mit dem Schloß gelangten auch der große Schloßpark sowie Felder und Wiesen wieder in den Besitz der Diözese. Im Laufe der Jahre wurde das Haus immer wieder erweitert und umgebaut, um den Anforderungen eines Tagungshauses gerecht zu werden. Als die Sanierung der 1957 eingeweihten Gebäude notwendig wurde, kam die Diözese in einem Gutachten zu dem Ergebnis, dass die Kosten für einen Neubau günstiger wären als eine Totalsanierung. Die neuen Gebäude wurden nach Entwürfen des Archtektenbüros von Jörg Homeier und Gerold Richter (München) in enger Zusammenarbeit mit dem Diözesanbauamt der Diözese und der Jugendhausleitung erstellt und konnten am 16. Juli 2005 eingeweiht werden.